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DAS ASTROLOGISCHE HÄUSERSYSTEM
Allgemeine Informationen

Allgemeine Information | 1. Haus | 2. Haus | 3. Haus | 4. Haus | 5. Haus
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Die Häuser sind von grundlegendem Wert für die Interpretation eines Horoskops. Die Häuser verweisen auf verschiedene Lebensbereiche eines Menschen. Die Häusereinteilung eines Horsokops ist sehr individuell, da sie sowohl von der exakten Geburtszeit als auch von der geografischen Position des Geburtsorts abhängt.

Jedes Horoskop wird in zwei Hauptachsen geteilt, woraus sich folgende übergeordnete Bereiche ergeben:

Die horizontale Achse bildet die Aszendent/Deszendent-Achse bzw. auch die Horizontachse. Die Individualität im Aszendenten steht dem DU gegeüber. Dadurch teilt sich das Horoskopbild in eine untere und eine obere Hälfte. Die unteren Häuser 1 - 6 werden als persönliche Häuser und die oberen Häuser 7 - 8 als die kollektiven Häuser angesehen. Jemand mit einer Betonung im unteren Bereich (viele Planeten) könnte eine sehr introvertierte Haltung mit sich bringen wogegen jemand mit den meisten Planeten oberhalb des Horizonts wohl eher nach Außen gerichtet sein dürfte.

Die vertikale Achse bildet die Meridianachse bzw. die Imum Coeli/Medium Coeli-Achse. Die Herkunft im IC steht der Lebensausrichtung im MC gegenüber. Dadurch teilt sich das Horoskopbild in eine weitere linke und rechte Häfte. Die linke Seite ist die ichbezogene Hälfte und die rechte Seite im Horsokopbild ist die dubezogene Hälfte. Auch hier ergibt sich wieder, durch die Betonung im Horskop durch Planeten und wichtige Aspekte, ob der Betroffene mehr ichbezogen oder dubezogen durchs Leben geht.

Durch horizontale und vertikale Achse entstehen vier Viertel im 360 Grad Tierkreis. Man nennt diese Viertel auch Quadranten, die auf folgende Grundbetonungen hinweisen:

  1. Der linke Quadrant unterhalb des Horizonts ist der 1. Quadrant und weist auf die Selbst-Entwicklung hin.
  2. Der rechte Quadrant unterhalb des Horizonts ist der 2. Quadrant und weist auf den Selbst-Ausdruck hin.
  3. Der rechte Quadrant oberhalb des Horizonts ist der 3. Quadrant und weist auf die Selbst-Erweiterung hin.
  4. Der linke Quadrant oberhalb des Horizonts ist der 4. Quadrant und weist auf die Selbst-Transzendenz hin.

Im 1. Quadranten (Häuser 1 - 3) beginnt die Individualität als eigenständige Wesenheit, Gestalt anzunehmen. Aus dem Urgrund des Lebens heraus bildet sich durch die Differenzierung des Selbst (1. Haus), durch Köprer und Substanz (2. Haus) und durch den Geist (3. Haus) das Identiätsgefühl.

Im 2. Quadranten (4. - 6. Haus) umfaßt die Entwicklung die verfeinerten Ausdrucksmöglichkeiten des differenzierten Selbst. Im 4. Haus, in dem Prägung durch den familiären Hintergrund und das Erbe der Vorfahren bedeutsam sind, entwickelt der einzelne ein noch stärkeres Identitätsgefühl. Auf dieser Basis sucht das Ich im 5. Haus nach Ausdrucksformen um seine Eigenart im 6. Haus weiter auszuprägen, abzustimmen und zu vervollkommnen.

Im 3. Quadranten (7. - 9. Haus) wird das individuelle Bewußtsein erweitert, indem man mit anderen Menschen in Beziehung tritt. Im 7. Haus findet eine unmittelbate Begegnung zwischen der Realität des einen Menschen mit der Realität des anderen Menschen statt. Das achte Haus beschreibt das Zerbrechen der individuellen Ich-Identität durch den Prozeß des Verschmelzens mit einem anderen. Die daraus erfolgende Erweiterung des Selbst, seine Erweckung und Umgestaltung zeigt das 9. Haus.

Im 4. Quadranten (10. - 12. Haus) geht es vor allem um die Erweiterung oder Transzendierung der Grenzen des Selbst, um nicht nur einen anderen, sondern viele andere mit einzuschließen. Die Rolle des einzelnen in der Gesellschaft wird im 10. Haus beschrieben, unterschiedliche Formen des Gruppenbewußtseins im 11. Haus erforscht und die spirituelle Identität des einzelnen, seine Beziehung zu dem, was größer ist als das Ich und es umfasst, im 12. Haus.

Designerschmuck: NEU: Neotribal Art Collection