Kinder-Persönlichkeitsanalyse
mit
Psychologischer
Astrologie
für
Gandhi Mohandas
am 02.10.1869 um 07.33 Uhr
in Porbandar (IND)
Länge: 69.40 Ost, Breite: 21.40 Nord
Zone: 5h 0m 0s Ost
TARANG
Astroservice - Weigmannstraße 10 - 90765 Fürth
Tel.: 0911-6708040 - www.tarang-astroservice.de
ALLGEMEINE ERKLÄRUNGEN ZU DIESER KINDERANALYSE
Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht
des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch
doch nicht.
Ihr dürft Ihnen eure Liebe geben, aber nicht
eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben,
aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr
nicht besuchen könnt,
nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein,
aber versucht nicht,
sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts,
noch verweilt es im Gestern.
aus "Der Prophet" von Khalil Gibran
Walter Verlag
(erhältlich im Buchhandel)
* * * * * * * *
Jedes Kind ist eine Welt für sich. So wie sein
Gesicht, so sind auch sein Denken und Fühlen,
seine Vorstellungen, Wünsche und Träume
einmalig. Jedes Kind erlebt die Umwelt auf seine ganz
spezielle Art. Sein Leben ist der Ausdruck seines
Wesens. Kinder sind unverwechselbare Persönlichkeiten,
die ihren eigenen Weg suchen. Als Eltern können
wir sie dabei unterstützen, aber wir können
ihnen weder besonders steinige Wegstrecken ersparen,
noch ihnen zeigen, welche Richtung sie einschlagen
sollen. Was wir können, ist, sie mit all unserer
Liebe begleiten, sie so annehmen, wie sie sind, und
sie nicht nach unseren Vorstellungen formen wollen.
Die
folgende Analyse ist ein bescheidener Versuch, die
vielfältige innere Welt eines Kindes zu beschreiben,
und richtet sich hauptsächlich an Eltern. Die
verwendeten "Werkzeuge" sind Astrologie,
Psychologie und moderne Computertechnik.
Dabei
geht die Astrologie nicht davon aus, dass ein Kind
bei seiner Geburt von den Sternen "geprägt"
wird. Es scheint vielmehr ein Phänomen zu geben
- C.G.Jung nannte es Synchronizität - wonach
gleichzeitig an verschiedenen Orten Situationen mit
demselben Symbolgehalt ablaufen. Das würde heissen:
ein Kind mit einem bestimmten Charakter kommt zu einem
ihm gemässen Zeitpunkt mit einer zu ihm passenden
Planetenkonstellation zur Welt.
Ein
astrologisches Geburtsbild besteht aus Symbolen. In
der folgenden Analyse wird versucht, diese Symbole
in Sprache und konkrete Beispiele zu übersetzen.
Um möglichst klar zu sein, sind die Beispiele
manchmal eher festlegend formuliert, und Sie müssen
vielleicht dieses und jenes relativieren.
Die
Aussagemöglichkeiten der Astrologie können
an einem Beispiel erklärt werden. Ein Kind entwickelt
im Laufe der Jahre verschiedene Persönlichkeitsteile
wie Wille, Gefühle und Verstand. Diese Teilpersönlichkeiten
kann man sich als Schauspieler vorstellen, die miteinander
das Bühnenstück "Leben" dieses
Menschen spielen. Die Astrologie beschreibt die Schauspieler,
ihre Qualitäten und Schwächen und ihre Beziehungen
zueinander. Über das Stück, das der Regisseur
daraus macht, kann die Astrologie nicht viel aussagen.
Es entspricht dem freien Willen des Menschen.
Ein
Kind lernt nun im Laufe seiner Entwicklung, selbst
Regie zu führen über seine Schauspieler,
das heisst sich seiner Qualitäten bewusst zu
werden und diese aktiv einzusetzen. Als Eltern können
Sie Ihrem Kind auf diesem Weg der Selbstfindung helfen,
indem Sie ihm Möglichkeiten bieten, seine Schauspieler
auf die Bühne zu bringen, auch wenn dies vielleicht
Eigenschaften sind, die Sie persönlich nicht
so hoch einschätzen. Wenn Ihr Kind auch diejenigen
Seiten seines Wesens entfalten darf, die ausserhalb
Ihrer Zielvorstellungen liegen, kann es zu einem eigenständigen
Menschen heranwachsen.
Die
folgenden Seiten zeigen einerseits Themen auf, die
Ihnen sehr vertraut sind, und andere, die Ihnen fremd
vorkommen dürften. Daraus können Sie Unterschiede
zwischen sich und Ihrem Kind klarer erkennen und vielleicht
auch besser akzeptieren.
Sie
werden beim Lesen vermutlich Widersprüche entdecken.
Ein Beispiel: ein Abschnitt beschreibt das Bedürfnis
nach einem ruhigen Zuhause, und in einem anderen Abschnitt
steht, dass Ihr Kind Anregung und Abwechslung in der
Familie sucht. Ein solcher Widerspruch ist sehr wohl
möglich und bedeutet, dass das Kind die nicht
ganz einfache Aufgabe hat, die beiden Gegensätze
in sein Leben zu integrieren.
Es
gibt grundsätzlich drei Entwicklungsschritte,
wie ein Kind den Umgang mit einem Persönlichkeitsteil
oder "Schauspieler" lernen kann. Hier eine
kurze Erläuterung mit dem Beispiel "Wille":
· Passive Form: Das Kind sieht Willensstärke
in anderen Menschen und erlebt Eltern und enge Bezugspersonen
als willensstark.
· Aktive und nicht integrierte Form: Das Kind
ist eigenwillig und versucht, seinen Willen um jeden
Preis durchzusetzen.
· Aktive und integrierte Form: Das Kind setzt
seinen Willen auf eine natürliche und gesunde
Art ein.
·
Diese drei Beispiele können sich beliebig vermischen
und auch im Laufe des Lebens verlagern. Das Geburtsbild
weist darauf hin, welche Bereiche ein Kind wählen
wird und welche Schwierigkeiten dabei auftauchen können.
Die Umwelt und besonders das Elternhaus bestimmen
weitgehend deren Ausmass.
Nun
noch kurz etwas zu den "Gefahren" einer
Kinderanalyse: Diese Seiten sollen nicht Ihrem Kind
eine Form überstülpen und aussagen, wie
Ihr Kind zu sein hat. Ihr Kind ist viel mehr, als
diese Analyse zu beschreiben vermag! Auch geht es
nicht um die Frage, wer die "Schuld" für
Probleme im Leben eines Kindes hat. Bis zu einem gewissen
Mass braucht jedes Kind Schwierigkeiten, um daran
wachsen zu können. So gesehen sind Probleme immer
auch Entwicklungschancen.
WICHTIGE
CHARAKTERZÜGE
In
diesem Kapitel werden die wichtigsten Charakterzüge
von Gandhi Mohandas aufgezeigt. Astrologisch geht
es um Aszendent, Zeichen- oder Elementebetonung sowie
auffällige Planetenstellungen.
Aszendent in der Waage
Der Wunsch nach Harmonie
Der
Aszendent beschreibt die Eigenschaften, mit denen
ein Kind sich spontan zeigt. Dabei macht das Kind
immer wieder die Erfahrung, dass sein Bezug zur Umwelt
gut funktioniert, wenn es sich mit diesen Qualitäten
zeigt. So legt es sich mit der Zeit eine bestens durchtrainierte
Verhaltensweise zu, mit der es sich sicher und vertraut
fühlt. Gleichzeitig wird es auch selbst die Umwelt
durch diese "Maske" oder "Brille"
betrachten, das heisst, es filtert sozusagen die Qualitäten
des Aszendenten aus der Vielfalt der Umwelteindrücke
heraus und sieht diese verstärkt.
Mit
dem Aszendenten in der Waage wirkt Gandhi Mohandas
äusserlich sanft und liebenswürdig. Er geht
davon aus, dass er mit Diplomatie und Anpassungsbereitschaft
am besten fährt, und bemüht sich deshalb,
es allen recht zu machen. Das heisst nicht, dass er
nicht auch unartig und trotzig sein kann, aber im
allgemeinen hält er seine Aggressionen zurück
und passt sich den äusseren Gegebenheiten an.
Wenn er etwas will, versucht er es auf die sanfte
Tour, schmeichelt und bettelt so lange, bis Sie ja
sagen. Offene Konfrontation meidet er.
So
sucht er stets das Verbindende und Gemeinsame, ist
gesellig und anpassungsbereit und findet leicht Kontakt
zu anderen Menschen. Mit seiner liebenswürdigen
Art gewinnt er die Wertschätzung vieler, nimmt
sich selbst dabei jedoch oft zu sehr zurück.
Wenn
nicht andere Anlagen stark dagegen sprechen, ist Gandhi
Mohandas ein "pflegeleichtes" Kind. Gerade
deshalb braucht er immer wieder die Ermunterung, zu
sich selbst zu stehen, den eigenen Willen zu äussern
und Entscheidungen zu treffen. Bevor er etwas tut,
tastet er seine Umwelt sorgfältig nach allfälliger
Missbilligung ab. Bemerkungen Ihrerseits wie "Das
mag ich nicht!" oder "Tu das nicht!"
nimmt er sehr persönlich. Er gehorcht nicht aus
Überzeugung, sondern weil er sich Ihre Zuneigung
nicht verscherzen will. Ermuntern Sie ihn zu eigenen
Entscheidungen und zeigen Sie ihm, dass Streit und
Konfrontation manchmal heilsamer sind als eine geheuchelte
Scheinharmonie.
Gandhi
Mohandas braucht mehr als andere Kinder zu einer gesunden
Entwicklung ein harmonisches Umfeld. Er ist empfänglich
für alles Schöne Er neigt zu einer oberflächlichen
Betrachtungsweise, bei der er das Harmonische und
Schöne herauspickt und die härteren Seiten
des Lebens ausser Acht lässt. Gandhi Mohandas
muss im Laufe seiner Kindheit und seines ganzen Lebens
lernen, die Unterschiede zwischen echter Harmonie
und oberflächlicher Schönmacherei zu erkennen.
Sie können ihm helfen, indem Sie ihn ermuntern,
Konflikte zu lösen und nicht dem Frieden zuliebe
klein beizugeben.
Betonung des Wasserzeichens Skorpion
Eine tiefgründige Natur
Gandhi
Mohandas ist ein sensibles und anschmiegsames Kind
und braucht viel Geborgenheit und Nestwärme.
Zu viele Umweltreize verunsichern ihn, sei dies nun
zuviel Lärm, dauernd neue Spielsachen oder eine
oft wechselnde Umgebung. Er fühlt sich wohl in
einem trauten Familienklima. Einen allzu häufigen
Wechsel der Bezugspersonen, zum Beispiel immer wieder
andere Babysitter, schätzt er gar nicht. Mehr
als andere Kinder braucht er seine Mutter und ist
auf eine stabile Beziehung zu ihr angewiesen.
Gandhi
Mohandas dürfte schon früh einen ausgeprägten
Forscherdrang entwickeln. So stellt er hartnäckige
und nicht immer angenehme Fragen. Es mag ihn faszinieren,
sein Spielzeug auseinander zu nehmen, um zu sehen,
wie es innen aussieht. Der Gedanke, dass der Teddybär
kaputt geht, wenn er ihn aufschneidet, ist Nebensache;
wichtig ist ihm, den Dingen auf den Grund zu kommen.
Wenn
sein Bedürfnis, in die Tiefe vorzudringen und
nicht am Oberflächlichen kleben zu bleiben, auf
Widerstand stösst, so wird die Angelegenheit
für ihn um so spannender, und er kann sich dann
geradezu in eine Sache "verbeissen". Verbotene
Kirschen schmecken ihm viel besser als die erlaubten.
Gandhi
Mohandas hat ein feines Gespür für Ungereimtheiten,
für Tabus oder "Familiengeheimnisse".
Es ist deshalb sehr wichtig, dass Sie offen sind und
aufrichtige Antworten auf seine oft unbequemen Fragen
geben. Dazu gehört auch, dass Sie Gandhi Mohandas
Ihre Schwächen zeigen.
Gandhi
Mohandas ist ein tiefgründiges Kind, das sich
mit Intensität und Leidenschaft ins Leben eingibt.
Themen wie Geburt, Tod und Sexualität faszinieren
ihn. Er scheint geradezu Situationen zu suchen, die
ihn zutiefst aufwühlen und ihm Gelegenheit geben,
sich ganz einzulassen und nicht nur oberflächlicher
Zuschauer zu bleiben. So kann er lernen, dass Höhen
und Tiefen zum Leben gehören und dass er sich
eingeben kann, ohne kontrollieren zu müssen.
Vor
allem in der Pubertät dürften die Wellen
hoch schlagen. Sexualität wird für Gandhi
Mohandas ein zentrales Thema. Er braucht Eltern, mit
denen er offen sprechen kann, und viel Zeit, um seine
Energie in produktive Bahnen zu lenken. Dabei ist
Offenheit nicht etwas, das man in einer bestimmten
Situation einschalten kann, sondern das Ergebnis aus
dem Vertrauen, dass Sie während all den Jahren
der Kindheit zu Gandhi Mohandas aufbauen. Haben Sie
Geheimnisse vor ihm oder gibt es Dinge, über
die man nicht spricht, so spürt er dies auf einer
unbewussten Ebene schon als kleines Kind und reagiert
mit Misstrauen und Verschlossenheit. Gandhi Mohandas
braucht nicht so sehr ein äusserlich geordnetes
Umfeld, als vielmehr Ihre ganze Zuwendung und Liebe.
Indem er sich von den Eltern getragen fühlt,
kann er seine eigene innere Kraft und Stärke
entwickeln, die ihn im späteren Leben tragen.
Sonne als Einzelgänger in Luft
Selbstbestimmung als Motivation zum Lernen
Um
seine intellektuellen Fähigkeiten entfalten zu
können, braucht Gandhi Mohandas viel Freiraum.
Wenn er selbst bestimmen darf, wie und was er lernen
will, so ist er motiviert. Andernfalls lässt
er es lieber bleiben. Sein Umgang mit allem, was im
weitesten Sinne mit Kultur und Intellekt zu tun hat,
ist selbstbewusst und eigenwillig. Es ist ihm kaum
möglich, einen vorgegebenen Weg zu gehen, sondern
er muss selbst entscheiden können. Dies beginnt
mit der Wahl der Geschichten, die Sie ihm erzählen,
und findet mit der Berufswahl einen Höhepunkt.
Je mehr geistige Freiheit und Anregung er hat, desto
besser erkennt er seinen Weg im Leben.
Uranus Venus in harmonischem Aspekt
Beziehungen mit gegenseitigem Freiraum
Gandhi
Mohandas braucht eine Beziehung zumindest zu einem
Eltern- oder Grosselternteil, in der etwas läuft.
Er sorgt auch selbst für Abwechslung und Anregung.
Man weiss nie genau, woran man mit ihm ist. Auf diese
Weise erreicht er, dass die Beziehung nicht zu eng
für ihn wird und der persönliche Freiraum
gesichert bleibt.
Der Umgang mit vielen verschiedenen und auch unkonventionellen
Menschen hilft ihm, Beziehung immer wieder anders
zu erleben. Umgekehrt rebelliert er gegen eine allzu
enge Eltern-Kind-Bindung. Auch in einer Kinderfreundschaft
dürfte Gandhi Mohandas Wert auf eine gewisse
Unabhängigkeit legen und sich zurückziehen,
sobald er gefühlsmässig oder konkret "eingespannt"
wird. Wenn Sie solche Situationen beobachten, sollten
Sie Gandhi Mohandas darauf aufmerksam machen und ihm
helfen, sich einzubringen, ohne dass er sich dabei
aufgeben muss. In der Kindheit und auch im späteren
Erwachsenenleben schafft sich Gandhi Mohandas immer
wieder Situationen, die ihn auffordern, zwischen seinen
Bedürfnissen nach Individualität einerseits
und nach Nähe und Beziehung andererseits eine
Brücke zu schlagen.
Uranus Mars in harmonischem Aspekt
Alles soll schnell gehen
Gandhi
Mohandas dürfte eine grosse Vorliebe für
Geschwindigkeit haben. So kann es ihm auf der Rutschbahn
oder dem Schlitten kaum schnell genug gehen. Auch
Schaukeln, Trampolin oder jedes andere Gerät,
das ihm das Gefühl vermittelt, sich schnell zu
bewegen, mag ihn faszinieren, ebenso Eisenbahnen,
Autos und Flugzeuge. Er braucht einen Bereich in seinem
Leben, in dem es "ruck-zack-zack" zu und
her geht. Je mehr er dieses Bedürfnis auf dem
Sportplatz ausleben kann, desto besser kann er in
der Schule stillsitzen.
Wenn
er spielt und sich frei und unbeschwert fühlt,
zeigt er ein grosses Improvisationstalent. Ihm fällt
in jeder Situation etwas ein, und er findet stets
Mittel und Wege, um seine Ideen durchzusetzen und
ein Ziel zu erreichen. Er braucht viel Freiraum und
gleichzeitig auch Ihre klaren Hinweise, wo die Freiheit
aufhört und mehr Geduld und Rücksicht angebracht
ist.
Uranus am MC
Eine Aufforderung, die Welt zu verändern
Früh
schon zeigt Gandhi Mohandas eine ausgeprägte
individualistische Seite seines Wesens. Er widersetzt
sich jeder Autorität. Verlangen Sie deshalb nur
strikten Gehorsam, wo es unbedingt notwendig ist,
beispielsweise auf der Strasse, und erklären
Sie ihm, warum Sie etwas von ihm wollen.
Der
Junge braucht viel persönlichen Spielraum, um
seine eigenwilligen Wege gehen zu können. Er
kann sich nur mit Mühe einem Lehrer oder einer
anderen Autoritätsperson unterordnen und reagiert
auf Druck mit Rebellion.
Gandhi
Mohandas ist voller ausgefallener Ideen und braucht
unbedingt Möglichkeiten, seine kreativen Einfälle
zu kanalisieren. Schenken Sie seinen "Erfindungen"
Beachtung und geben Sie ihm immer wieder Gelegenheit,
die originelle Seite seines Wesens zu zeigen, sei
dies durch ein auffallendes Auftreten oder eine ungewöhnliche
Beschäftigung.
Ein
Teil seines Wesens sträubt sich gegen gesellschaftliche
Normen und betrachtet die Welt als eine Art Rummelplatz,
auf dem alles erlaubt ist, was Spass macht. Auf ein
solches Verhalten reagiert die Umwelt mit Einschränkungen.
Es geht also letztlich um die Suche nach Ausdrucksmöglichkeiten
für Gandhi Mohandas, mit denen er Spielkameraden
und anderen Mitmenschen mit konservativeren Spielregeln
nicht auf die Füsse tritt.
Sie
unterstützen ihn, indem Sie ihm zeigen, wo sein
individualistisches Wesen zum Zuge kommen kann, ohne
dass er damit auf Ablehnung stösst. Seine Veranlagung,
die Welt verändern zu wollen, muss Gandhi Mohandas
so nicht als unrealistische Illusion in seinem Innern
vergraben, sondern er lernt, Möglichkeiten zur
Verwirklichung seiner Ideen zu finden, so dass er
als Erwachsener tatsächlich vieles in Bewegung
setzen kann.
Sonne in der Waage
Harmonie wird zum zentralen Anliegen
Mit
zunehmendem Alter entwickelt Gandhi Mohandas als sogenannte
"Waage" immer mehr die Eigenschaften dieses
Zeichens. So treten im Laufe des Schulalters und vor
allem während der Pubertät Bestrebungen
nach Harmonie und Ästhetik in den Vordergrund.
Eine offene und herzliche Liebenswürdigkeit wird
Teil seines Wesens. Gemeinsamkeit und Beziehungen
werden wichtig. Gandhi Mohandas zeigt eine grosse
Anpassungsbereitschaft, die ihm einerseits viele Wege
ebnet, ihn andererseits auch sich selbst untreu werden
lassen kann. So neigt er mit zunehmendem Alter zu
Überanpassung und muss immer wieder ermuntert
werden, seinen eigenen Willen klar zu äussern.
Auch ist das Fällen von Entscheiden keine Selbstverständlichkeit
für ihn, denn es stört sein Harmonieempfinden,
sich gegen etwas aussprechen zu müssen. Er zeigt
diplomatisches Geschick, ist es ihm doch ein Anliegen,
Brücken zu schlagen, auszugleichen und Harmonie
und Frieden zu schaffen.
DIE
INNERE WELT DER GEFÜHLE
Ein
Kind lebt und reagiert zu einem grossen Teil aus dem
Gefühl heraus. Wille, Verstand, Tatkraft und
vieles mehr entwickeln sich erst mit den Jahren. Die
Fähigkeit, durch Weinen Gefühle auszudrücken,
ist jedoch von Geburt an da, und schon nach wenigen
Wochen lächelt das Baby, um sein Wohlbehagen
kundzutun.
Dieses
Kapitel über die Gefühlswelt ist also vor
allem im Kleinkind- und Vorschulalter von zentraler
Bedeutung. Es zeigt aufgrund der Mondstellung im Geburtsbild
Ihres Sohnes auf, was er braucht, um sich wohl zu
fühlen und wie er spontan "aus dem Bauch"
auf die Umwelt reagiert. Vor allem als Kleinkind zeigt
er die Mondeigenschaften stark. Im Laufe des Schulalters
werden diese langsam von den in den anderen Kapiteln
beschriebenen Qualitäten überlagert, wobei
sie im spontanen und gefühlsmässigen Bereich
immer einen Teil seiner Persönlichkeit ausmachen
werden.
Mond im Löwen
Das Bedürfnis nach Selbständigkeit
Mit
dem Mond im Löwen braucht Gandhi Mohandas viel
Bewegung. Schon als kleines Kind geht er aktiv auf
die Umwelt zu und will alles selbst ausprobieren.
Angst vor Unbekanntem kennt er kaum, im Gegenteil
ist es ihm erst so richtig wohl, wenn etwas läuft.
Gandhi
Mohandas hat ein sonniges Gemüt. Offen, spontan
und voller Herzlichkeit möchte er auf die Welt
zugehen, spielen und Spass am Leben haben. Mit Mut
und innerem Feuer packt er Neues an und gibt seiner
Kreativität Ausdruck.
Er
liebt es, wenn er beachtet und bewundert wird, und
tut auch viel, um auf sich aufmerksam zu machen. Das
Publikum braucht er wie seine tägliche Nahrung.
Er will zeigen, wie gross er schon ist und was er
schon alles kann. Verniedlicht man ihn als kleines
Kind, so fühlt er sich leicht in seinem Stolz
verletzt. Auch auf Blossstellungen reagiert er äusserst
empfindlich. Wenn Sie beispielsweise Gandhi Mohandas
als "Ihren Sohn" und nicht als "Ihr
Kind" vorstellen, so fühlt er sich in seinem
Wert gestärkt und ernst genommen.
Erhält
er zu wenig Beachtung, so neigt er dazu, Sie so lange
herauszufordern, bis Sie mit ihm schimpfen oder ihn
bestrafen und ihm so auf eine negative Weise Aufmerksamkeit
schenken.
Gandhi
Mohandas hat ein starkes Bedürfnis, im Mittelpunkt
zu stehen. Sie verhelfen ihm zu positiven Erfahrungen,
indem Sie ihm immer wieder Gelegenheit dazu bieten
und ihn selbständig handeln lassen. Im Vorschulalter
kann er beispielsweise ein kleines Lied vorsingen,
ein Geschenk überreichen oder in einem Laden
etwas einkaufen. Im Schulalter können es entsprechend
grössere "Auftritte" sein.
Der
Junge will nicht mithelfen, sondern selbständig
etwas anpacken. Er braucht Möglichkeiten in Schule
und Elternhaus, "seinen Mann zu stellen"
und eigenhändig etwas in Angriff nehmen zu dürfen.
Erwarten Sie also nicht, dass Gandhi Mohandas unter
Ihrer Anleitung lernt, Kuchen zu backen, sondern lassen
Sie ihn selbständig in der Küche wirken.
Auch wenn nicht alles auf Anhieb gelingt, so befriedigt
Gandhi Mohandas dies mehr, als wenn Sie den Kuchen
retten und dabei seinen Stolz empfindlich treffen.
Gandhi Mohandas will selbst kreativ sein. Grundsätzlich
geht es darum, dass er Anerkennung für sein Tun
erhält. Dann fühlt er sich so richtig wohl
und strahlt seine ganze Herzlichkeit und Wärme
aus.
Da
Gandhi Mohandas dazu neigt, sich mehr als andere Kinder
als Mittelpunkt der Welt zu erleben, ist es wichtig,
ihn nicht zu sehr um seiner selbst willen zu bewundern.
Wenn Sie diese Einstellung mit ihm teilen und ihn
in den ersten Lebensjahren allzu sehr auf ein Podest
stellen, so kann er eine egozentrische Haltung entwickeln.
Damit sein gesundes Selbstwertgefühl nicht zu
Selbstüberschätzung wird, braucht er immer
wieder Hinweise, dass es ausserhalb seiner eigenen
Welt noch andere Welten gibt. Zeigen Sie ihm, dass
auch Sie Freude und Schmerz empfinden! Unterstützen
Sie ihn, wenn er Mitgefühl zeigt, Mitleid mit
Tieren hat oder sich einfach in jemand anderen einfühlt.
Gandhi
Mohandas kann seine Bedürfnisse nach Nähe
und Zärtlichkeit gut selbst ausdrücken.
Er ist kein Schmusekind, sondern kommt bei Bedarf
schnell auf Sie zu gerannt, um Sie zu umarmen und
im nächsten Moment schon wieder zu einer ihn
fesselnden Beschäftigung zurückzukehren.
Es genügt ihm, zu wissen, dass Sie für ihn
da sind. Wenn Sie mit Gandhi Mohandas kuscheln wollen,
so wird ihm dies schnell zu eng. Er möchte selbst
bestimmen, wann und wieviel Nähe er zulassen
will.
Mond Neptun in harmonischem Aspekt
Ein Gefühl der Verbundenheit mit allem
Gandhi
Mohandas ist offen für die Freuden und Leiden
anderer. Mit der Einstellung, dass die Mutter ja schon
weiss, was er braucht, passt er sich an. Damit er
zu einem unabhängigen erwachsenen Mann heranwachsen
kann, braucht er immer wieder die Ermunterung, zu
den eigenen Gefühlen zu finden, zu sagen, wie
es ihm zumute ist oder was er gerade möchte.
Nehmen Sie seine spontanen Wünsche nach Nähe
oder Alleinsein, Geborgenheit oder Bewegung ernst,
da Gandhi Mohandas so lernt, sich selbst zu spüren
und auch ernst zu nehmen. Wenn Sie Ihre eigenen Gefühle
und Wünsche klar aussprechen, hilft dies Gandhi
Mohandas, zwischen sich und Ihnen zu unterscheiden.
Gandhi
Mohandas lebt in einer reichen Traum- und Phantasiewelt.
Er soll träumen dürfen; und er braucht viel
Zeit für sich allein, um die eigenen Gefühle
und Bedürfnisse wahrzunehmen und ein inneres
Gleichgewicht herzustellen.
KOMMUNIKATION
- DENKEN - LERNEN
Merkur
symbolisiert den Bereich der Persönlichkeit eines
Kindes, der mit Denken, Sprechen und Lernen in Zusammenhang
steht. Die Stellung des Merkur in einem Geburtsbild
gibt Aufschluss über die Denkweise des Betreffenden,
über bevorzugte Interessen und Lernmethoden,
sowie über sprachliche und rhetorische Fähigkeiten.
Merkur im Skorpion
Wissensdurst und Forscherdrang
Alles
Geheimnisvolle und Nicht-Offensichtliche fasziniert
Gandhi Mohandas. Früh schon dürfte er sich
für die Hintergründe des Lebens, für
Geburt, Tod und Sexualität interessieren. Um
zu sehen, was sich unter der Oberfläche verbirgt,
mag er auch einmal ein Gerät auseinandernehmen
oder ein Stofftier aufschneiden. Wenn Sie ihm etwas
verbieten, wirkt dies auf Gandhi Mohandas doppelt
anziehend, und früher oder später überschreitet
er die Grenze und öffnet - wie so viele Märchenhelden
- die Tür zur verbotenen Kammer.
Sein
Wissensdurst und Forscherdrang lässt ihn vermutlich
viele Fragen stellen. Dabei mag er es gar nicht, mit
einer oberflächlichen Antwort abgespeist zu werden.
Er grübelt und bohrt so lange, bis er erfährt,
was er wissen will.
Wenn
Sie umgekehrt Gandhi Mohandas etwas fragen, so erhalten
Sie kaum eine sprudelnde Antwort, sondern Gandhi Mohandas
lässt Sie nur soviel wissen, als ihm nötig
scheint. Er liebt es nicht, ausgefragt zu werden,
und lässt andere nur ungern in seine Karten blicken.
In
der Schule kann er mit Ausdauer und Hartnäckigkeit
lernen, sofern ihm der Lernstoff nicht zu banal und
oberflächlich erscheint. Gandhi Mohandas braucht
eine gewisse Dramatik, damit sein Denken so richtig
in Fluss kommt.
Unaspektierter Merkur
Die Schwierigkeit, das erworbene Wissen im Leben umzusetzen
Denken
und Lernen mögen für Gandhi Mohandas Bereiche
sein, die er nur schwer in sein übriges Leben
eingliedern kann. Vielleicht ist die Schule für
ihn ein Ort weit ab vom Elternhaus, ähnlich einer
ferner Insel, auf die er für einige Stunden hinüberwechselt,
um dann alle Erfahrungen und das Gelernte dort zu
lassen. So mag er kaum selbst auf die Idee kommen,
an Strassenschildern oder Lebensmittelpackungen seine
ersten Kenntnisse im Lesen zu erproben.
Dies
ist keine Bequemlichkeit; ihm fehlt vielmehr die Brücke
zwischen dem Gelernten und dessen Anwendung im praktischen
Leben. Er ist hier ganz besonders auf Ihre Unterstützung
angewiesen. Wenn Sie Anteil nehmen an seinem Schulleben
und ihn immer wieder ermuntern, sein neu erworbenes
Wissen auch zu Hause einzubringen, so findet er mit
der Zeit Wege, auch selbst seine mentalen Fähigkeiten
in sein Leben zu integrieren.
SCHWIERIGKEITEN
UND CHANCEN
Jeder
Mensch hat Stärken und Schwächen. Die Stärken
sind uns als Geschenke mit in die Wiege gelegt worden,
und wir nehmen sie als selbstverständlich hin
und geniessen sie. Die Schwächen sind gerade
durch ihr Stören Anreiz zu Veränderungen.
Wir stolpern so oft darüber, dass wir - vielleicht
- unsere ganze Energie einsetzen, um die Schwäche
in eine Stärke zu wandeln, die dann oft wirkungsvoller
eingesetzt werden kann als ein angeborenes Talent,
weil sie viel mehr "von Herzen kommt". Oder
mit einem Zitat von Richard Bach, dem Autor der Möwe
Jonathan: "Wir suchen Probleme, weil wir ihre
Geschenke brauchen!"
So
wie im Laufe der Kindheit die Fähigkeiten immer
mehr zutage treten, so kristallisieren sich auch schwierigere
Charaktereigenschaften heraus. Je nachdem, wie die
Umwelt und insbesondere die Eltern darauf reagieren,
lernt das Kind, seine Schwierigkeiten zu akzeptieren
und daran zu wachsen oder aber sie zu verdrängen.
Im
folgenden werden einige Charakterzüge Ihres Sohnes
beschrieben, die mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht
einfach zu bewältigen sind, die aber gerade deshalb
ein enormes Potential enthalten, das zur Entfaltung
drängt.
Pluto Mond
Tiefe und leidenschaftliche Gefühle
Zutiefst
in der Seele von Gandhi Mohandas lebt das Bild einer
sehr starken und fast unwiderstehlichen Mutterfigur.
So sind die Gefühle der wirklichen Mutter gegenüber
oft sehr zwiespältig. Einerseits fühlt sich
Gandhi Mohandas stark mit ihr verbunden, gleichzeitig
erlebt er die enge Bindung auch als ein AusgeliefertSein.
Bereits relativ harmlose Erlebnisse wie ein paar Minuten
in der Wiege schreien, weil die Mutter nicht gleich
zur Stelle ist, bestätigen Gandhi Mohandas in
der Grundhaltung, dass er in der Rolle des Schwächeren
ist und immer wieder verlassen oder missbraucht wird.
Sie helfen ihm jedoch wenig, wenn Sie versuchen, immer
da zu sein, denn Gandhi Mohandas sucht die Erfahrungen
des Aufgewühlt-Werdens.
Oft
erlebt ein Kind mit einem Pluto-Mond-Thema im Geburtsbild
auch tatsächlich Trennungen von der Mutter, zum
Beispiel durch einen Spitalaufenthalt oder durch fremde
Betreuung als Baby, was in ihm das Gefühl erweckt,
im Stich gelassen zu werden.
Gandhi
Mohandas dürfte es nicht einfach fallen, sich
von der Mutter zu lösen. Einerseits versucht
er mit fast leidenschaftlichen Gefühlsausbrüchen,
die Mutter an sich zu binden, andererseits dürfte
er in ähnlich heftigen Reaktionen zeigen, dass
er sich aus der emotionalen Verstrickung losreissen
will.
Er
hat ein starkes Bedürfnis nach Nähe und
gefühlsmässig intensiven Beziehungen und
gleichzeitig Angst vor dem Verlust des geliebten Menschen.
So fällt es Gandhi Mohandas schwer, seine wahren
Gefühle zu zeigen. Um Ihre Aufmerksamkeit und
Zuwendung zu erhalten, kann er manchmal recht provokativ
sein, denn Strafe ist ihm immer noch lieber als Nichtbeachtung.
Im
Laufe der Jahre muss Gandhi Mohandas das innere Bild
einer gefühlsmässig starken "Übermutter"
relativieren und die enorme emotionale Kraft, Tiefe
und Leidenschaft , die er als kleines Kind durch die
Mutter erlebt, als eigene Gefühle erkennen und
akzeptieren. So kann er langsam aus der Haltung des
schwachen und abhängigen Kindes zu seiner inneren
Kraft und Stärke finden.
Sie
können Gandhi Mohandas dabei helfen, indem Sie
Ihre Gefühle zeigen und klar aussprechen. Nennen
Sie Ungereimtheiten beim Namen und räumen Sie
möglichst jedes Tabu aus dem Weg, denn die unausgesprochenen
Dinge können in seinem Gemüt riesige Formen
annehmen. Wenn Sie ausgehen wollen, lassen Sie sich
nicht ohne weiteres von Gandhi Mohandas im Hause festhalten,
aber erklären Sie ihm genau, warum und wohin
Sie gehen. Gandhi Mohandas würde ein Nachgeben
Ihrerseits schnell als Schwäche auslegen und
ausnutzen, denn er geht instinktiv davon aus, dass
Gefühle als Machtmittel eingesetzt werden können.
Wenn
er lernt, dass emotionale Intensität nicht mit
Abhängigkeit und Manipulation verknüpft
sein muss, so findet er in seinen tiefen und aufwühlenden
Gefühlen eine Quelle der Kraft und inneren Stärke.
Pluto Venus
Liebe ist ein Machtspiel
Gandhi
Mohandas braucht viel Liebe und Zuneigung, denn er
neigt dazu, sich schnell übergangen und ungeliebt
zu fühlen. Er kann abwechselnd sehr fordernd
und wieder zurückweisend sein und seine Umwelt
auf die eine oder andere Weise stark herausfordern.
Wenn Sie dann mit Liebesentzug als Strafe reagieren,
so trifft dies Gandhi Mohandas empfindlich, und er
findet seine Einstellung, dass der Stärkere das
Sagen hat, bestätigt. Indem Sie Ihre Gefühle
offen zeigen, ohne diese als Druckmittel zu gebrauchen,
helfen Sie ihm, sich selbst als liebenswert zu empfinden.
Knüpfen Sie Ihre Zuneigung nicht an Bedingungen
und vermeiden Sie Aussagen wie: "Ich habe dich
nur gern, wenn du dieses oder jenes tust."
Gandhi
Mohandas benötigt viel Zuwendung und intensive
Beziehungen, um seinem Bedürfnis nach Aufgewühlt-Sein
gerecht zu werden. Er braucht Eltern, die ihn dabei
nicht im Stich lassen, sich der Intensität stellen
und ihm mit Liebe und Offenheit zur Seite stehen.
So kann Gandhi Mohandas lernen, mit seinen oft leidenschaftlichen
Gefühlen umzugehen und Nähe zuzulassen ohne
Angst, unterliegen zu müssen.
Pluto Mars
Aussergewöhnlich viel Energie
Gandhi
Mohandas braucht eine gewisse Dramatik und holt sie
sich auch, indem er Sie als Eltern so lange herausfordert,
bis Sie "ausrasten", ihm eine herunterhauen
oder sonst etwas tun, das Sie eigentlich gar nicht
wollen. Er weiss oder spürt vielmehr, was er
tun muss, um Sie im Nu auf Weissglut zu bringen.
Unbewusst
sucht er immer wieder Erfahrungen im Zusammenhang
mit Macht und Aggression. Er hat selbst ein enormes
Energiepotential mit in die Wiege bekommen, und er
muss im Laufe der Kindheit lernen, konstruktiv damit
umzugehen. Dazu braucht er Vorbilder, und so provoziert
er seine Umwelt dahingehend, ihm Erlebnisse in diesem
Zusammenhang zu vermitteln.
Es
ist deshalb nötig, dass Sie sich klare Grenzen
setzen, wie weit Sie sich provozieren lassen, damit
Gandhi Mohandas seine Erfahrungen ohne physische oder
psychische Misshandlungen machen kann.
Sexualität
dürfte ebenfalls ein Bereich sein, in dem Gandhi
Mohandas Sie sehr herausfordern kann, Sie zwingt,
sich damit auseinanderzusetzen, Tabus abzubauen sowie
eine klare Grenze zwischen körperlicher Nähe
und Missbrauch zu ziehen. Wenn Sie seine Fragen und
Anspielungen offen und ehrlich beantworten, begreift
er Sexualität und die Unterschiede zwischen Mann
und Frau als etwas Natürliches und das Leben
Bereicherndes.
Auch
die Trotzphase kann recht stürmisch verlaufen,
denn Gandhi Mohandas neigt grundsätzlich zu heftigen
Wutanfällen. Er braucht unbedingt ein Ventil
für seine Aggressionen und sollte deshalb trotzen
dürfen. Setzen Sie ihm Grenzen, so dass er seine
Wut nicht an Schwächeren auslässt oder Dinge
zerstört, lassen Sie ihn jedoch stampfen und
schreien, Zeitungen zerknüllen oder auf Kissen
losdreschen. Dadurch sowie durch Sport, vor allem
im Wettkampf, lernt er, seine Energie, die wie ein
Vulkan in ihm schlummert, in Bahnen zu lenken, die
keine Zerstörung anrichten. Dies ist der erste
Schritt zu einem positiven Umgang mit seiner Energie,
woraus sich letztlich enorme Tatkraft, Leistungsfähigkeit
und Durchhaltevermögen entwickeln können.
Absteigender Mondknoten im vierten Haus
Von der Geborgenheit des trauten Heimes in die Welt
hinaus
Vor
allem in den ersten sieben Lebensjahren fühlt
sich Gandhi Mohandas in einem trauten Zuhause sehr
wohl. Doch auch wenn er älter wird, löst
er sich nur schwer von der Rolle des Nesthäkchens.
Immer noch möchte er wie ein kleines Kind umsorgt
werden. Vor allem in häuslichen Belangen scheint
er sich zu weigern, erwachsen zu werden und für
sich selbst Verantwortung zu übernehmen. Jede
Loslösung von seinem Zuhause kann eine Heimwehwelle
auslösen.
Doch
obwohl ihm sein Zuhause und die familiären Wurzeln
sehr viel bedeuten, findet er wirkliche Befriedigung
erst, wenn er sich der Aussenwelt stellt. Trotz der
immer enger werdenden Kleinkindrolle fällt es
ihm schwer, das vertraute Umsorgtwerden aufzugeben.
Auch als erwachsener Mensch bleibt es eine seiner
wichtigsten Aufgaben, aus der Geborgenheit des eigenen
Heims herauszutreten und sich in Beruf und Öffentlichkeit
zu verwirklichen.
SATURN
DER WEG ZUR EIGENVERANTWORTUNG
Um
wachsen zu können, braucht ein Baby den Schutz
und die Sicherheit der Mutter. Sein Rücken ist
weich und biegsam, und es muss gestützt und gehalten
werden. Doch schon bald hebt es den Kopf, sitzt, steht
und läuft selbst. Nach wenigen Jahren sind sein
Rücken und seine Beine kräftig geworden,
und es braucht die körperliche Unterstützung
seiner Eltern nicht mehr.
Die
psychische Entwicklung eines Kindes verläuft
grundsätzlich ähnlich, wenn auch wesentlich
langsamer. Ein Kleinkind beginnt sich von der Mutter
zu lösen. Es beginnt, eigenen Willen zu entwickeln
und einen eigenen Weg zu gehen. Im Laufe der Kindheit
übernimmt es immer mehr die Verantwortung für
sein Leben. Es setzt Strukturen und Ziele und baut
vermehrt auf seine eigenen Fähigkeiten. So braucht
es immer weniger den Halt der Eltern und steht schliesslich
als erwachsener Mensch auch im übertragenen Sinne
auf eigenen Beinen.
Damit
diese Entwicklung ungestört ihren Lauf nehmen
kann, braucht ein Kind das Vorbild seiner Eltern,
die ihm immer wieder vorleben, wie man sein Leben
strukturiert und Verantwortung trägt, und die
ihm auch die nötigen Übungsmöglichkeiten
bieten.
Im
Geburtsbild ist es der Saturn, der diesen Prozess
im körperlichen sowie im seelischen Bereich symbolisiert.
Die Stellung des Saturn sagt aus, welche Lebensbereiche
ein Kind für diesen Entwicklungsprozess bevorzugt.
Saturn im zweiten Haus
Klare Verhältnisse stärken das Selbstvertrauen
Eigentum
ist für Gandhi Mohandas schon in den ersten Lebensjahren
von zentraler Bedeutung. Zu einem eigenen Ich gehört
gemäss seiner Empfindung nicht nur der eigene
Körper und die eigene innere Welt der Vorstellungen,
Gedanken und Emotionen, sondern er bezieht auch seine
Spielsachen, sein Bettchen, Kleider und vieles mehr
mit ein. Er empfindet seinen Besitz als einen Teil
von sich. Wer in sein "Revier" eindringt
und ihm etwas streitig macht, greift ihn persönlich
an. Es geht Gandhi Mohandas nicht darum, sehr viel
sein eigen zu nennen, sondern er braucht stabile und
unantastbare Besitzverhältnisse, wie Spielsachen,
die nur ihm gehören, ein eigenes Zimmer oder
zumindest eine eigene Spielecke.
Wenn
er immer wieder erfährt, dass Sie sein Eigentum
respektieren, gewinnt er innere Sicherheit. Umgekehrt
fühlt er sich verletzt, wenn Sie seine Sachen
aufräumen und beispielsweise die gesammelten
Schneckenhäuschen wegwerfen.
Gandhi
Mohandas entwickelt früh ein Verantwortungsbewusstsein
für sein Eigentum. Dies mag sich darin zeigen,
dass er seine Spielsachen aufräumt, sein Fahrrad
pflegt, dafür sorgt, dass er ausgeliehene Bücher
wieder zurückerhält, oder sie gar nicht
ausleiht. Auch eigenes Taschengeld dürfte er
sorgfältig verwahren. Vielleicht sammelt er Dinge,
die er ordnen und verwalten kann, beispielsweise Briefmarken.
Geben
Sie ihm Gelegenheit, für das Eigene zu sorgen,
dem Alter entsprechend auch für seine Kleider
und das eigene Zimmer. Dabei ist es wichtig, dass
Sie ihn weder überfordern noch durch allzu viele
Vorschriften einengen, sondern ihm mehr beratend zur
Seite stehen. Indem er einen immer grösser werdenden
Bereich als sein Eigen selbständig handhabt,
wächst seine innere Sicherheit und sein Selbstwertgefühl.
Gandhi
Mohandas benötigt nicht nur die Sicherheit, über
ein materielles "Revier" verfügen zu
können, sondern er braucht für eine gesunde
Entwicklung auch einen sicheren Platz in Ihrem Herzen.
Er hat leicht das Gefühl, nicht einfach als Gandhi
Mohandas liebenswert zu sein. Bemerkungen Ihrerseits,
dass Sie ihn nur gern haben, wenn er dies oder jenes
tut, den Teller aufisst oder sich anständig benimmt,
graben sich tief ein und geben seiner Neigung, den
eigenen Wert in Frage zu stellen, immer wieder neue
Nahrung. Er bemüht sich dann, es Ihnen so recht
wie möglich zu machen. Dies heisst nicht, dass
Sie ihn nicht strafen sollen, aber machen Sie Ihre
Liebe nicht von seinem Verhalten abhängig. Nehmen
Sie ihn in den Arm und erklären Sie ihm liebevoll,
was er falsch gemacht hat und warum er nun diese oder
jene Strafe, zum Beispiel Hausarbeit, absitzen muss.
Und sagen Sie ihm auch, dass Sie ihn trotzdem gern
haben.
Wenn
er immer wieder erfahren kann, dass ein Platz in Ihrem
Herzen ihm gehört, egal, was er tut, lernt er,
sich selbst mit der gleichen liebevollen Haltung zu
akzeptieren und zu schätzen, wie Sie es ihm gegenüber
tun. Dies verleiht ihm Sicherheit und ein solides
Fundament für sein späteres Leben.
Saturn Sonne in Harmonie
Die Fähigkeit, Ziele zu verwirklichen
Gandhi
Mohandas hat eine Fähigkeit mit in die Wiege
erhalten, seinen Willen auch in die Realität
umsetzen zu können, zu sehen, wohin sein Leben
führt, und einmal getroffene Entscheidungen Schritt
für Schritt zu verwirklichen. Wenn ein Ziel dies
erfordert, ist er zu disziplinierter Arbeit und grosser
Ausdauer fähig. Der Vater ist ihm diesbezüglich
ein Vorbild; er erlebt ihn wie durch eine Brille,
die Struktur und Zielgerichtetheit besonders hervorhebt.
JUPITER
DIE BEREITSCHAFT FÜR NEUE ERFAHRUNGEN
So
wie der Saturn den inneren erhobenen Zeigefinger oder
die "Peitsche" im Leben eines Menschen symbolisiert,
so steht der Jupiter für das "Zuckerbrot".
Er vertritt das Bestreben eines Kindes, körperlich
und geistig zu wachsen, sich voll Vertrauen und Optimismus
ins Leben einzugeben und durch ständig neue Erfahrungen
zu einem reifen Menschen heranzuwachsen. Wie also
bildlich gesprochen die "Peitsche", das
heisst Pflichtgefühl, Disziplin und Zielstrebigkeit,
ein Kind in seiner Entwicklung vorwärts treibt,
so lockt das "Zuckerbrot" das Kind in neue
Erfahrungen. "Zuckerbrot" sind diejenigen
Bereiche, in denen einem Kind einfach alles gelingt,
es von den Eltern und der Umwelt ein positives Echo
erhält und ihm so der Erfolg fast von allein
zufällt.
Im
folgenden werden diese Bereiche beschrieben, in denen
Ihrem Kind gemäss der Stellung des Jupiters vieles
sehr leicht fällt, es keine Grenzen und Einschränkungen
kennt und deshalb auch Gefahr läuft, zu übertreiben,
oder in einer Art Glückserwartung darauf vertraut,
dass jemand anderer ihm das Gewünschte anbietet.
Jupiter im siebten Haus
Begegnungen bereichern das Leben
Gandhi
Mohandas fühlt sich getragen von anderen Menschen.
Jede Beziehung, sei sie zu Eltern oder anderen nahestehenden
Personen oder eine flüchtige Begegnung im Zug,
scheint ihm eine neue Türe zur Welt zu öffnen.
Er geht mit der Einstellung, dass alle Menschen gut
sind, auf andere zu und betont das Gemeinsame und
Verbindende, beispielsweise indem er als Dreijähriger
in der Strassenbahn zu einer fremden Frau sagt, sie
hätte dieselbe Tasche wie seine Mutter. Auch
anderen Kindern gegenüber ist er offen und tolerant.
Unbewusst
geht er davon aus, dass ihm der Kontakt zu anderen
Menschen neue Erfahrungen ermöglicht. So geht
er voll Vertrauen auf jeden zu. Die Kehrseite dieses
offenen Wesenszuges ist die Gefahr, dass er sich von
einem Fremden zum Mitgehen überreden lässt.
Wenn nicht andere Charaktereigenschaften in eine entgegengesetzte
Richtung weisen, so kennt er keinen Argwohn und lässt
sich leicht von ein paar freundlichen Worten dazu
verleiten, in ein fremdes Auto zu steigen. Als Eltern
sollten sie ihm deshalb immer wieder erklären,
dass er nicht mit einem Unbekannten gehen darf. Da
seine eigene Haltung diesbezüglich sehr optimistisch
ist, vergisst er Ihre Ermahnungen schnell, wenn sie
nicht immer wiederholt werden.
Auch
in weniger dramatischen Begegnungen, in Kinderfreundschaften
oder in Beziehungen zu Erwachsenen erlebt Gandhi Mohandas
hin und wieder Enttäuschungen, wenn er sein Gegenüber
allzu sehr idealisiert. Doch gerade dadurch kommt
er der Realität näher. Die Begeisterung
für andere Menschen ist so stark in ihm, dass
er sich kaum durch ein paar Misserfolge beeindrucken
lässt, sondern diesen Wesenszug geniesst und
sich damit immer wieder neue Horizonte erschliesst.
Jupiter Mond in Spannung
"Der Weihnachtsmann soll es bringen!"
Gandhi
Mohandas setzt grosse Erwartungen in seine Umwelt.
Sein Optimismus lässt ihn vieles in hellen Farben
sehen, doch wird er auch immer wieder von der Realität
eingeholt und enttäuscht. Dies scheint ihn zwar
nicht stark zu bekümmern; wie ein Stehaufmännchen
erhebt er sich gleich wieder. Seine Einstellung gleicht
derjenigen eines Kindes, das immerzu auf den Weihnachtsmann
wartet, der nicht kommt. Etwas überspitzt formuliert
hat er die beiden Möglichkeiten, sich entweder
enttäuscht von der Wirklichkeit abzuwenden und
weiterhin vom Weihnachtsmann zu träumen oder
die Realität so zu nehmen, wie sie ist, und das
beste aus einer Situation ohne Weihnachtsmann zu machen.
Die zweite Möglichkeit nützt ihm in seinem
späteren Leben weit mehr. Sie unterstützen
ihn also, indem Sie ihm helfen, die Unerfüllbarkeit
seiner Wünsche zu akzeptieren. Zum Beispiel können
Sie ihm von Ihren Wünschen erzählen. Zeigen
Sie ihm, dass es für Sie in Ordnung ist, Wünsche
zu haben und zu wissen, dass sie nie in Erfüllung
gehen werden. Wenn Gandhi Mohandas gleichzeitig erlebt,
dass es auch Wünsche gibt, die er sich mit eigener
Anstrengung verwirklichen kann, so ist er auf dem
besten Weg, seine Erwartungshaltung zu einer positiven
Lebensgrundstimmung zu entwickeln.
Gandhi
Mohandas neigt dazu, sich unwichtig vorzukommen. Er
fühlt sich schnell zu einer Art "Ausstellungsobjekt"
erniedrigt und in seiner Eigenart nicht wahrgenommen.
Es scheint ihm, er wäre auswechselbar und Sie
würden allzu grosszügig über Dinge
hinweggehen, die ihm wichtig sind. Da es sich um subtile
Gefühlsreaktionen handelt, kann er sie kaum formulieren.
Sein Verhalten mag von einer grosszügigen Herzlichkeit
geprägt sein, die andere leicht glauben lässt,
er wolle gar nicht ernster genommen werden. Egal,
was er zur Schau trägt, ist er doch ein sensibles
Kind, das Ihre ganze Zuneigung und Liebe benötigt.
Jupiter Venus in Spannung
Charme allein genügt nicht
Gandhi
Mohandas braucht Ihre Anerkennung. Er setzt seinen
ganzen Charme ein, um Ihnen und anderen engen Bezugspersonen
zu gefallen. Scheint es ihm sinnvoll zu übertreiben,
damit er in einem besseren Licht dasteht, so zögert
er kaum. Auch Notlügen sind für ihn Mittel
zum Zweck. Als kleiner "Möchte-Gerne"
bringt er mit einem gewinnenden Lächeln alle
Herzen zum Schmelzen. Im Schulalter und später
als Erwachsener wird ihm dasselbe Verhalten nicht
mehr ohne weiteres verziehen.
Deshalb
ist es wichtig, ihm schon in den ersten Jahren zu
zeigen, dass Sie klare Aufrichtigkeit den Schmeicheleien
vorziehen. Wenn er lernt, dass Charme seine Grenzen
hat, und nicht so sehr vom Verlangen beherrscht wird,
allen zu gefallen, kann er sein wahres Gesicht in
zwischenmenschlichen Kontakten einbringen. Er kann
seine Meinungen und Ansichten mit dem Gegenüber
austauschen, was ihm letztlich ein Gefühl der
Weite und des Verstanden-Werdens vermittelt.
Jupiter Mars in Spannung
Der Wunsch, Grosses zu tun
Gandhi
Mohandas mag sich oft auffällig benehmen. Da
er leicht den Eindruck hat, übersehen zu werden,
versucht er, dies durch ein übertriebenes Verhalten
auszugleichen. Aus diesem Grund dürfte er sich
aggressiver und streitlustiger geben, als er eigentlich
ist, und vor allem dann andere angreifen, wenn er
Zuschauer hat. Auch in vielen Handlungen lässt
sich der aufpeitschende Einfluss von Publikum erkennen,
so vielleicht, indem er schneller die Skipiste hinunterbraust,
auf dem Fahrrad waghalsige Akrobatenstücke vollbringt
oder ganz grundsätzlich viel tatkräftiger
ist, wenn jemand zuschaut. Gandhi Mohandas möchte
Beachtung und Anerkennung für sein Tun.
Wenn
Sie nicht mit Lob sparen, gleichzeitig jedoch klare
Grenzen setzen, beispielsweise im Strassenverkehr,
so findet Gandhi Mohandas mit den Jahren zu einem
gesunden Selbstvertrauen. Zeigen Sie ihm, dass man
sich auch selbst einmal auf die Schulter klopfen und
Anerkennung zollen kann und nicht nur auf den Beifall
der anderen angewiesen ist. So lernt er, seine risikofreudige
und sportliche Haltung und seine zuversichtliche Tatkraft
in den Dienst langfristiger Ziele zu stellen und sie
nicht für ein bisschen Beachtung zu vergeuden.
Aus der anfänglichen Neigung, anderen seine Grösse
zu beweisen, kann sich eine Stärke entwickeln,
im grossen Stil etwas anzupacken und zu verwirklichen.
Jupiter Pluto
Der Wunsch, den Sinn des Lebens zu erfahren
Schon
im Schulalter oder früher dürfte Gandhi
Mohandas mit der Sinnfrage konfrontiert werden. Vielleicht
wächst er in einer anderen religiösen Gemeinschaft
auf als seine Kameraden, Sie als Eltern haben eine
unterschiedliche Auffassung, gehören verschiedenen
Konfessionen an oder Ihre Weltanschauung und Lebenshaltung
weicht von der Umwelt ab.
Auch
wenn es keine offensichtlichen weltanschaulichen Spannungen
in seinem näheren Umfeld gibt, so fällt
Gandhi Mohandas doch die leiseste Ungereimtheit auf.
Sie können ihm kaum Ihren Rückhalt in einer
religiösen oder weltanschaulichen Lebensphilosophie
vermitteln, denn er ist nicht bereit, diesen anzunehmen.
Vielmehr erlebt er die Fragen und Spannungen in diesem
Bereich wie durch ein Vergrösserungsglas und
beginnt auch früh, alles selbst zu hinterfragen
und sich eine eigene "Wahrheit" aufzubauen.
Dieser
kritischen Haltung liegt der Wunsch zugrunde, das
Leben bis aufs letzte auszukosten. Vor allem im Verlaufe
der Pubertät kennt er manchmal kaum mehr Grenzen.
Wie eine Kerze, die an zwei Enden brennt, packt er
das Leben mit einem fast übermenschlichen Schwung
an.
* * * * * * * *
Diese Seiten sollen nicht sagen: "So ist Gandhi
Mohandas! Dieses und jenes tut er, und so denkt er!",
auch wenn es von der Formulierung manchmal diesen
Eindruck erwecken könnte. Diese Seiten enthalten
einen Überblick über die Symbolik der Planeten,
wie sie zum Zeitpunkt und am Ort der Geburt von Gandhi
Mohandas am Himmel standen. Laut Erfahrung und Statistik
gibt es Parallelen zwischen Planetenkonstellationen
und Charakterzügen. Man kann sie als Wegweiser
durch die unzähligen Aspekte der Persönlichkeit
eines Kindes nutzen und mit ihrer Hilfe Motivationen
und Verhaltensmuster bewusster erkennen.
Der
Sinn dieser Seiten ist es, Ihnen etwas mehr Klarheit
zu bringen, so dass Sie Gandhi Mohandas besser verstehen
und auf seinem Weg begleiten können. Wenn Sie
die Texte mehrmals in zeitlichen Abständen lesen,
kann Ihnen mancher Zusammenhang klar werden, der Ihnen
beim ersten Durchlesen entgangen ist, und Sie entdecken
immer wieder neue Wesenszüge in Ihrem Sohn.
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Texte Copyright © 1999 by Anita Cortesi